F106 – Die steuerliche Wertermittlung – Ein unterschätztes und umfassendes Arbeitsgebiet

Tag: Donnerstag, den 30. März 2017
Ort: München
Preis: 280,00 € / 230,00 € zzgl. 19 % MwSt.
(Nichtmitglied/Mitglied der Trägerverbände)

Anmeldung bis 24. Februar 2017 erbeten

Datum und Zeiten:
Donnerstag, 30. März 2017 von 09.30 bis ca. 17.00 Uhr

Design Offices Arnulfpark
Luise-Ullrich-Str. 20
80636 München
www.designoffices.de

Preise (inkl. MwSt.):
280,00 € zzgl. 19 % MwSt. Nichtmitglieder
230,00 € zzgl. 19 % MwSt. Mitglieder der Trägerverbände

In der Teilnahmegebühr sind Mittagessen, Pausengetränke und Seminarunterlagen enthalten.
Zum Nachweis der Fortbildung wird eine Teilnahmebestätigung ausgegeben.

Zielgruppe:
Immobiliensachverständige, Finanzierungsvermittler, Sachbearbeiter von Kreditinstituten, Makler, Banken, Versicherungen, Gutachterausschüsse

Die steuerliche Bewertung von Grundstücken wird oftmals hinsichtlich ihrer Bedeutung und der Vielseitigkeit unterschätzt. Teilweise wird unter steuerlicher Bewertung lediglich die Einheits-wertermittlung oder die Grundbesitzbewertung zur Erbschaftsteuer verstanden. Jedoch sind dies lediglich Teilaspekte der steuerlichen Bewertung. Im Wesentlichen lässt sich die steuerliche Bewertung in drei Teilbereiche gliedern:
■ Besteuerung beim Übergang von Grundbesitz – die Grundbesitzwerte für Zwecke
   der Erbschaft/Schenkungsteuer und der Grunderwerbsteuer,
■ die Ertragsbesteuerung – die Verkehrswerte im Ertragsteuerrecht und
■ die Substanzbesteuerung – die Einheitsbewertung insbesondere für die Grundsteuer

Die Immobilienwerte haben im Steuerrecht somit unterschiedliche Bedeutungen. So sei hier beispielsweise die Notwendigkeit der Ermittlung des richtigen Entnahmewerts anlässlich von Betriebsaufgaben oder sonstigen Entnahmevorgängen genannt, bei denen ein Grundstück aus dem Betriebsvermögen in das Privatvermögen des Steuerpflichtigen überführt wird. Liegt zum Zeitpunkt der Entnahme ein zeitnaher Verkaufswert nicht vor, wird der Wert der Entnahme – der Teilwert des Grundstücks – oftmals geschätzt. Teilweise weichen dabei die für die Bemessungsgrundlagen herangezogenen Schätzungen erheblich von tatsächlichen Verkehrswerten ab. Auch die oft kontrovers erörterte Aufteilung eines Kaufpreises zum Zwecke der Abschreibung, die sog. Kaufpreisaufteilung, ist oftmals ohne einen Sachverständigen mit Kenntnissen zu diesem Themenbereich nicht möglich.
Nicht zuletzt ist hinsichtlich des Nachweises des niedrigeren gemeinen Wertes im Rahmen der Erbschaft- und Schenkungsteuer eine zutreffende Wertfindung der Immobilien oftmals entscheidend.
Hier besteht daher hinsichtlich der Verkehrswertermittlung ein erheblicher Beratungsbedarf und somit ein interessantes und vielseitiges Aufgabengebiet für Immobilienprofis.
Im Seminar wird der fachliche Hintergrund lebendig und mit konkretem Praxisbezug vermittelt.

Dipl.-Ing. (FH) Andreas Jardin, Pulheim
Architekt AKNW und Immobilienökonom (ebs); Fachaufsicht des Bausachverständigenwesens im Bereich der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen.
Geboren 1971 in Köln, Architekturstudium mit den Studienschwerpunkten Baubetrieb und Denkmalpflege in Köln. Von 1999 bis 2001 als Planungskoordinator bei der HOCHTIEF AG an diversen Großbaustellen tätig. Seit 2001 bei der Oberfinanzdirektion in Köln zuständig für das Bausachverständigenwesen. In diversen Arbeitsgruppen, u.a. zu den Richtlinien zur ImmoWertV, tätig.
2003 postgraduales Studium der Immobilienökonomie an der European Business School (ebs).
Diverse Vortragstätigkeiten im Rahmen der Zuständigkeiten bei der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen. Mitwirkung bei Seminarreihen zur Wertermittlung von Grundstücken bei der Akademie der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Bund Deutscher Baumeister, Ingenieurkammer Nordrhein-Westfalen, Institut für Städtebau (Berlin) und weiteren Seminaranbietern.
Veröffentlichungen zur Wertermittlung bei verschiedenen Verlagen und Zeitschriften. Seit 2010 Mitautor des Sammelwerkes „Praxis der Grundstücksbewertung“ – Olzog Verlag.





Anmeldung zum Seminar bitte möglichst bis zum 24. Februar 2017

F106 - Die steuerliche Wertermittlung - Ein unterschätztes und umfassendes Arbeitsgebiet
Datum: 30. März 2017
München

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und Information über das laufende Seminarprogramm

Teilnahmegebühren pro Person und Seminar zzgl. 19 % MwSt.:
Verbandsmitglied (€ 230,00)Nichtmitglied (€ 280,00)

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Die Überweisung des Gesamtbetrages werde ich nach Erhalt der Rechnung veranlassen an:

UniCredit Bank – HypoVereinsbank
IBAN DE78700202700046905997
BIC HYVEDEMMXXX
Kontoinhaber und Seminarveranstalter: DCI-Seminar GmbH.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Bestätigungen erfolgen in der Reihenfolge des Eingangs.

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